Der Englische Garten

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Der englische Garten

Der englische Garten Es steht in völligem Gegensatz zum Stil des französischen Gartens durch seine Anordnung und seine unregelmĂ€ĂŸigen Formen. Er nimmt das Gegenteil, sowohl Ă€sthetisch als auch symbolisch, und proklamiert sich vor allem Landschaft und Malerei. Durch diese Ablehnung der Symmetrie und damit der Codes wurde sie zum Symbol der Emanzipation gegenĂŒber der Monarchie und ihren Vertretern, insbesondere wĂ€hrend der Französischen Revolution, wĂ€hrend der französische Einfluss bis dahin dominierte. Eine Ästhetik, die die Wiederentdeckung der Natur in ihrem wilden und poetischen Aspekt begĂŒnstigte, war damals das vorrangige Ziel der Designer, das Ziel bestand nicht mehr darin, die Natur zu kontrollieren, sondern sie zu genießen. Diese Vorstellung wĂŒrde Europa ĂŒberwĂ€ltigen; in Versailles wird am Petit Trianon fĂŒr Queen Marie Antoinette ein englischer Garten angelegt. HĂŒgelige kĂŒnstliche HĂŒgel umfassen einen kleinen See, eine Höhle und ein Aussichtspunkt.

So sind die englischen GĂ€rten seit Beginn des 16. Jahrhunderts durch kurvenreiche Wege gekennzeichnet, die sich zu malerischen Gesichtspunkten öffnen, auf denen ein Maler leicht seine Staffelei darstellen könnte. Daher ĂŒberrascht es nicht, dass ihre Designer meistens Maler sind, wie William Kent, der VorlĂ€ufer. Wie in einem GemĂ€lde sucht man das Gleichgewicht der Volumen, der Vielfalt und der Harmonie der Farben und GemĂŒsesachen mit seltenen BĂ€umen mit farbigem Laub, gequĂ€lten StĂ€mmen, Rasen, Bach, Teich, Wiese oder Abgrund. Die atmosphĂ€rische Perspektive hat Vorrang vor der optischen Perspektive. Die Unvollkommenheiten der Natur werden somit ausgenutzt und nicht korrigiert. Es ist die Rekonstitution einer wilden Landschaft, die im natĂŒrlichen Zustand sogar anarchisch ist.

In diesen englischen GĂ€rten finden wir verschiedene Arten von Zierarten verschiedener Formen und Farben, StrĂ€ucher, Dickichte, Felsen, Statuen und BĂ€nke. Die Route ist nicht markiert: Die Wanderung in einem englischen Garten lĂ€sst große Überraschungen und Entdeckungen erwarten. Keine geradlinigen Wege, die die Schritte des SpaziergĂ€ngers leiten, sondern eher eine Art "poetisches Wandern". Der englische Garten ist im Grunde ein lebendiges GemĂ€lde.

FĂŒr Beispiele:

  • Jardin du Petit Trianon in Versailles, zwischen 2000 und 2007 meisterhaft restauriert.
  • Öffentlicher Garten von Cognac
  • Englischer Garten von CompiĂšgne Castle.
  • Jardin du Parc Monceau in Paris.
  • Park des Golden Head in Lyon.
  • Ermenonville Park
  • Schloss von Fontaine-Henry
  • Malerischer Garten des ChĂąteau de MĂ©rĂ©ville.
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Video: ZDFinfo GrĂŒn und schön: Der englische Garten Doku (2015).

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